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27.03.2005

 

 

 

 

 

 

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Mex. Hat - Vegas

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11.7.01 Mexican Hat nach Hanksville
Um 8 Uhr war es schon unglaublich heiss. Wir sind frueh los um der groessten Hitze zu entkommen. Ab M.H. fuhren wir  durch eine weite Ebene, in ader Ferne sahen wir eine grosses rotes Bergmassiv.  In Serpentinen ging es ueber 3 Meilen Gravelroad zur Spitze des Massivs hinauf. Jede Kehre brachte neue breathtaking views. Die Wuestenlandschaft hat  sich hier schlagartig veraendert. Wachholder und kleine Krueppelfichten  bilden hier auf einer Art Hochebene einen dichten Bewuchs. Wir sind auf  dem Weg zum Natural Bridges Monument. Die obligatorischen 6 Dollar Eintritt bezahlt und mit der erhaltenen Uebersichtskarte machen wir uns  entlang des Bridgeviewdrives auf den Weg.Die 14 km lange Strecke fuehrt an 3  Naturbruecken entlang. Wir beschliessen einen Abstieg in den Canyon an der ersten Bruecke. Wir packen genug Wasser ein und in einem 20 minuetigen Abstieg geht eueber wackelige Leitern und steile Pfade bis zum fast  ausgetrockeneten Flussbett. Im Schatten geniessen wir den lauen Wind, der  durch den Canyon zieht. Ueberall raschelt es im Unterholz, aber es sind nur  Eidechsen, die Schutz vor uns suchen. Doch man weiss ja nie, wie das mit  den am haeufigsten vorkommenden Korallen - und Klapperschlangen ist.  Besonders vorsichtig bewegen wir uns durch den dichtbewachsenen Canyongrund.  Nach einer guten Stunde machen wir uns auf den steilen Rueckweg und geniessen die immer wechselnden Ausblicke.  Der Weg nach Hite ist atemberaubend schoen. Roter Sandstein, teilweise senkrechte Waende, manchmal stehen nur einzelne Nadeln empor, und gruene Flusstaeler bilden einen interessanten Gegensatz. Fuer diese Felsformationen Richtung Lake  Powell fehlen einfach die Adjektive. Superklasse. In Hite gibt es allerdings aussen schoener Landschaft nicht viel zu sehen. Die Hitze ist unertraeglich und wir muessen, da es keine normalen Unterkuenfte oder Zimmer gibt, die Kleinigkeit von 46 Miles nach Hanksville weiterfahren.

8. Tag Hanksville - Escalante

Ueber den Highway 24 geht es in Richtung Caineville. Das  Landschaftbild hat sich komplett veraendert. Die roten Sandsteinfelsen  sind von Beige- und Ockertoenen der Berge links und rechts der Strasse abgeloest worden. Nach ein paar  Meilen gelangt man in den Capitol Reef National Park. Lange nicht so beeindruckend wie die Landschaften der letzten  Tage, allerdings gibt es hier am Strassenrand Petroglyphen in  den Felsen zu bestaunen. Auch die Scenic Road fuer 4 Dollar ist nicht so beeindruckend wie wir uns das erhofft haben. Fuer unseren Leihwagen sind leider gravel und  dirt roads absolut tabu, sonst wuerden sich hier hunderte von Kilometern einsamer, reizvoller Nebenstrecken (backcountryroads) auftun. Unser Abenteuer beschraenkt  sich daher nur auf die einsamen paved roads abseits der  Hauptrouten. In Torrey biegen wir auf den hwy 12 ab und klettern mit jedem Meter Fahrt im Dixie National forrest  hoeher hinauf in eine alpin anmutende  Landschaft. Es geht hinauf bis auf 9200 Ft. mit herrlichen Ausblicken aufs Capitol Reef und die Henry Mountains. Ueber Boulder geht es nun staendig bergab bis Escalante.

9. Tag Escalante

Fuer 15 $ gab es heute morgen  2 Cafe latte und einen  Cappuccino und 2 Croissants. Aussendem hatte Rick, dem das Trail Head Cafe gehoert, super Tipps zum Angeln und Wandern. Er bietet  Hiking und Fishing Touren durchs Hinterland an. `n echt cooler Typ und sehr nett und hilfsbereit. Wir machen uns auf, das von Rick beschriebene  Northcreek Reservoir zu finden. Auf dem Weg dorthin sollten hoch in den  steilen Felswaenden alte Indianerhoehlen zu sehen sein. Tatsaechlich entdecken wir die schwer zugaenglichen verlassenen Unterkuenfte der Ureinwohner. Am wunderschoen gelegenen See wird zum ersten Mal die Angel zusammengebaut. Die Bachforelle hatte 45 cm und wurde nach kurzem Drill  wieder in die Freiheit entlassen. Catch and release, american way of fishing. Wir geniessen noch die schoene Landschaft, bevor wir uns auf den Rueckweg zu unserem Circle D Motel machen. Jetzt sitzen wir mit einem Bier auf der  ueberdachten Terasse und beobachten die schweren dunklen Gewitterwolken, die sich am Westhimmel drohend ankuendigen. Es ist kurz nach 21 Uhr, Freitag der  13., vor Zimmer Nr. 13...........

10. Tag Escalante - Kanab

Regen  begleitet uns bis zum Brice Canyon. Bei diesem Wetter wollen wir die 20$ Eintritt sparen und fahren Weiter bis Panguitch. Doch als dort der Himmel aufreisst kehren wir um. Schon der erste Aussichtspunkt, das  sogenannte Amphitheater ,  war der Hammer, breathtaking. Wie Stalagniten  stehen die Felsen in rot, beige, gelb und weiss und bilden untereinandder  kleine Canyons. Der Stop an  jedem Aussichtspunkt lohnt sich auf jeden Fall. 

11. Tag Kanab - Las Vegas

Von Kanab ging es den Hwy 89 ein Stueck  zurueck bis zur Einfahrt zu den Coral Pink Sanddunes. Auf einsamer aber  asphaltierter Strasse geht es ein paar Meilen durch unberuehrte Landschaft,  bis unvermittelt zunaechst kleine rote Sandhaufen auftauchen. Nach ca. 7 Meilen ist man am obligatorischen Schlagbaum mit Rangerhuette. Man zahlt  diesmal nur 4 $ und kann dafuer 2 rote ca. 100 m hohe Sandduenen bestaunen  und erwandern. Teilen muss man sich dieses Vergnuegen allerdings mit den  ATV`s ( All Terrain Vehicle), OTV`s ( Off Terain Vehicles) und OHV`s ( Off Highway Vehicles) die mit einem Affenzahn die Duenen rauf und runter rasen. Anscheinend ein besonderes Vergnuegen fuer die ganze amerikanische Familie.  Ab 8 Jahren plus Helm duerfen hier auch schon die Minis die  Gegend unsicher  machen. Nach festen Regeln, die fuer die Befahrbarkeit des Gebietes ueberall angeschlagen sind. Von Menschen sind mindestens 100 Fuss und von Bewuchs mindestens 10 Fuss Abstand einzuhalten. Wir fahren wieder Richtung Hwy 89 um  durch den Zion NP auf die Interstate 15 nach Las Vegas zu gelangen. Leider Wollen die Parkranger unerbittlich 20 $  fuer die Durchfahrt ( die Schnellste und kuerzeste Verbindung zur I 15) haben. Wir drehen um, denn fuer die 20$  koennen wir unseren Tank fast 2 mal fuellen und Zeit haben wir ja genug. Ueber einen Umweg, der landschaftlich eine Alternative zum Zionpark darstellt, gelangen wir endlich auf die I 15. Die 70 Meilen von Mesquite bis Las Vegas lassen sich in einer guten Stunde bewaeltigen.